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by Martin Götz

Samstag, 7. Mai 2016

Der erste Formtest - Halbmarathon Ingolstadt

am letzten Samstag (30.04) habe ich mich meinem ersten Formtest der Saison unterzogen - Halbmarathon in Ingolstadt. Warum Ingolstadt? Interessant an dem Halbmarathon in Ingolstadt war, dass die Startzeit 17:30 war und es an einem Samstag stattfand. Das klang nach überschaubarer Logistik und so haben wir uns kurzfristig entschlossen hier zu laufen.

Somit starteten am Morgen des 30.04. um 10:30 Richtung Ingolstadt. Nach einer 2 stündigen Fahrt waren wir dann auch schon an der Saturn-Arena in Ingolstadt, wo sich die Marathon-Messe befand und wir unsere Nachmeldung durchführen mussten. Das Wetter zeigte sich schon da von seiner besten Seite und wir hatten die ersten Diskussionen über die beste Laufbekleidung. Mist das schrie wohl nach kurz-kurz - ich hatte aber nur eine 3/4 Laufhose dabei.



Nun gut - zuerst haben wir die Nachmeldung durchgeführt und dann schlenderten wir noch ein bisschen über die Marathonmesse und dann ab in die Stadt nach Ingolstadt. Die Uhr zeigte 13:30 und somit wurde uns langsam klar, dass 4 Stunden noch eine Menge Zeit bis zum Start sind - die nächsten 4 Stunden verbrachten wir dann in der Stadt und im Klenze-Park in Ingolstadt bei Traumwetter und einer tollen Stimmung rund um den Funlauf und den Halbmarathon.

Lange Rede, kurzer Sinn die zuerst verlockend klingende Logistik mit der Startzeit um 17:30 stellte sich immer mehr als Herausforderung raus, da die Ernährung und die Spannung doch lange aufrecht und sinnvoll gestaltet werden musste - aber auch hier bewies sich wiedermal alles ist zu schaffen wenn man nur will.

So nun zum sportlichen Ereignis und dem Verlauf meines Rennens selbst. Als es auf 17 Uhr zuging, machten wir uns auf in den Startbereich und stellten uns in unsere Zeitzone die wir für 1:45 ausgemacht haben. Renntaktik war so lange wie möglich unter 5 laufen aber den Puls im Auge behalten und nicht über 160 HF pushen, Ich hielt es somit für eine gute Idee dem Zugläufer mit dem 1:45er Ballon hinterher zu laufen und dabei nur auf den Puls zu achten (da die Geschwindigkeit dann ja automatisch passen müsste) - das war leider nicht so. Der Zugläufer hatte nach 4 km ca. 500 m Vorsprung und ich bin die ersten Kilometer alle unter 4:40. Somit ließ ich den Zugläufer ziehen :-), und rannte fortan mein eigenes Rennen. Bis Kilometer 12 blieben die Kilometer auch unter 5, dann bis bis Kilometer 15
einen guten 5er. Ja und dann.... Dann wurde es hart... wie so oft bei mir fehlt mir hintenraus die Tempohärte. Ich habe dann leider nur noch 5:20er und 5:30er Kilometer laufen können. Aber gut so ist es halt, die Tonne aus der Triathlontonne zollt halt irgendwann Tribute.
So bin ich bei 1:48:25 h zufrieden durchs Ziel, nicht ganz was ich erhofft habe aber doch nah dran...

Alles im Allem... war der Ingolstadt Halbmarathon eine tolle Veranstaltung! Ich werde wahrscheinlich auch im nächsten Jahr hier wieder laufen, da es echt ein schöner Lauf ist und eine wahnsinnig tolle Stimmung. Fast wie bei den großen Läufen- Chapeau Ingolstadt!

http://www.halbmarathon-ingolstadt.net/

Jetzt heißt es nochmal die meine Lehren aus dem Halbmarathon in Ingolstadt für die letzten Tage vor St.Pölten zu ziehen... und noch ein bisschen feilen... dann werden wir sehen wie es mir in St.Pölten ergehen wird.

Ich werde Euch berichten!!!

so stay tuned and enjoy the way to the finishline!


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