by

by Martin Götz

Montag, 15. Februar 2016

Rollentraining - TV schauen in anstrengend

Der Februar ist im vollem Gange. Das Wetter ist zwar nicht winterlich, aber trotzdem sehr unwirtlich zum radeln. Sturm, Regen und Dunkelheit sind immer noch die bestimmenden Trainingsbedingungen.
Da  Radfahrer aber im Winter gemacht werden und ich leider kein Trainingslager auf dem Plan stehen habe, muss die Rolle herhalten.

Rolle und P2 sind aufgestellt und das Wohnzimmer in eine Triathlonlounge verwandelt.... So verbringe ich also nun 1 bis 2 Abende in der Woche wild strampelnd vor dem TV und sehe fern. Sehen ist hier auch der einzige Reiz den ich vom TV mitbekomme, da die Rolle und Ihre Geräuschkulisse alles andere sauber wegschluckt.





Wie schaut mein Training dann aus?
Ich beschränke mich beim Rollentraining meistens auf Intervalltraining, da ich versuche nach einer guten Stunde wieder von der Rolle zu steigen, um die Langeweile im Zaum zu halten,
Die Intervalle werden dann entweder mit hohen Trittfrequenzen oder hohen Widerständen gefahren, hier bin ich immer wieder beeindruckt was man kurzfristig in der Lage ist an Leistung abzuliefern. Leider nur kurzfristig :-).
Die Wattsteuerung auf der Rolle zeigt mir aber auf jeden Fall, dass diese Art der Trainingskontrolle wahrscheinlich auch für das richtige Radfahren sehr sinnvoll wäre, da somit ein wirklich neutraler Wert die Leistungsfähigkeit anzeigen würde. Dieser Wert (Wattleistung) wäre nicht von äußeren Umständen wie Wind, Wetter und Steigungen abhängig und man hätte einen verlässlichen Indikator für den Trainingszustand. Aber leider sind die Wattmesssysteme für das Fahrrad einfach sehr teuer und für Hobbyathleten echt ein dicker Brocken....

So aber jetzt geht es für den Rest der Woche eh erstmal auf die Piste, da sind Wattwerte nicht relevant und vielleicht wird es bald wärmer und trockener und das Training wieder nach draußen verlagert.   Outdoor hat man dann ja wieder andere Eindrücke und man denkt nicht soviel über Leistung nach wie auf der Rolle vor dem TV, sondern kann sich wieder auf Durchschnitts-Geschwindigkeiten berufen.

stay tuned and enjoy the way to the finishline...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen